Was bedeutet KI bei Nomadia?

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Lucie Monnot

Responsable Content Marketing

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IA realite augmentee IoT enfin une realite terrain

Wie ist Künstliche Intelligenz heute innerhalb der Nomadia-Gruppe organisatorisch verankert?

Nomadia hat Künstliche Intelligenz konsequent im „Core“-Bereich der F&E positioniert, der per Definition allen anderen 6 F&E-Bereichen dient. Anders als diese arbeitet der Bereich, in dem KI angesiedelt ist, nicht an einem spezifischen Produkt, sondern an Modulen, die in die verschiedenen Produkte und Services von Nomadia integriert werden sollen.
Diese bereichsübergreifende Positionierung verdeutlicht, dass KI kein Produkt ist – und erst recht kein eigenständiges Produkt –, sondern eine Sammlung von Techniken und Werkzeugen, die wir sowohl zur Optimierung unserer internen Prozesse als auch zur Erweiterung der Funktionalitäten der Nomadia-Software und der Nutzererfahrung einsetzen. Diese Erweiterung erfolgt in Form von KI-Bausteinen, die in bestehende Produkte integriert werden – mit zwei übergeordneten Zielen: Tätigkeiten mit geringem Mehrwert zu minimieren und die Nutzer dabei zu unterstützen, täglich bessere Entscheidungen zu treffen – ob taktischer, strategischer oder rein operativer Natur.

Welche Herausforderungen birgt die Einführung von KI in Unternehmen und insbesondere in einer Gruppe wie Nomadia?

Grundsätzlich sind alle Unternehmen aufgerufen, sich mit der Rolle und dem Stellenwert von KI in ihren Aktivitäten und ihrer Organisation auseinanderzusetzen. Die erste Herausforderung liegt nicht in der Umsetzung, sondern zunächst im Verständnis dessen, was Künstliche Intelligenz heute ist und kann. Dieses Verständnis erscheint mir essenziell, um dem Mythos der „magischen“ oder „universell einsetzbaren“ KI entgegenzuwirken und sich auf die für jedes Unternehmen wirklich relevanten Anwendungsfälle zu konzentrieren. Nomadia ist dabei nicht anders vorgegangen: Wir haben mehr als 50 Anwendungsfälle identifiziert, auf deren Basis eine Roadmap entwickelt wurde, die unsere geschäftlichen Prioritäten und die Erwartungen unserer Kunden berücksichtigt.
Den Schritt von der Absicht zur tatsächlichen Umsetzung und zum produktiven Einsatz von KI-Lösungen zu gehen, ist eine zweite Herausforderung für alle Unternehmen. Seit Machine-Learning-Algorithmen weitgehend zugänglich geworden sind, zeigen zahlreiche Studien, dass 50 % der intern durchgeführten KI- und Datenprojekte nicht über das Prototypenstadium hinausgelangen – sei es aufgrund mangelnder Ressourcen und Kompetenzen oder fehlender überzeugender Ergebnisse. Ganz so weit sind wir nicht mehr, vor allem weil KI zunehmend über Software wie unsere in Unternehmen Einzug hält.
Als Softwarehersteller integrieren wir KI-Bausteine in unsere Produkte, die es unseren Kunden ermöglichen, schneller und besser zu arbeiten – ohne spezifische KI-Kenntnisse vorauszusetzen.
Die eigentliche Schwierigkeit für uns als Hersteller von Business-Software besteht darin, dass wir nicht bei null anfangen. Wir entwickeln KI nicht im luftleeren Raum. Wir führen KI-Bausteine in bestehende Produkte und Ökosysteme ein, was die Verzahnung der Kompetenzen aller technischen Fachbereiche von Nomadia erfordert – Entwicklung, Hosting, Data-Teams usw. –, um zu einer integrierten Lösung zu gelangen, die für unsere Kunden zugleich stabil und benutzerfreundlich ist.
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Wie lässt sich sicherstellen, dass ein KI-Integrationsprojekt erfolgreich verläuft?

Für Nomadia wie für jedes andere Unternehmen ist man nie vollständig sicher, dass ein KI-Projekt die ursprünglich erwarteten Ergebnisse liefert. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, für jedes Projekt und jede Problemstellung eine Machbarkeitsstudie durchzuführen, die neben der Validierung der technischen Machbarkeit zwei wesentliche Fragen beantwortet, um die Investition zu rechtfertigen: Was sind die Kosten im Verhältnis zum erwarteten Nutzen – und in welchem Zeitraum?
Nach Erstellung und Validierung dieses Proof of Concept werden in der Regel mehrere Iterationen zur Modelloptimierung erforderlich sein.
Ich betone immer wieder: An der KI ist nichts Magisches. Sie ist nichts weiter als Statistik und Mathematik. So beeindruckend sie auch ist – eine generative KI wie ChatGPT basiert auf Statistik. Eine der großen Stärken der heutigen KI, dank neuronaler Netze und Lernalgorithmen, liegt jedoch in der Fähigkeit, Milliarden von Daten zu verarbeiten und daraus schneller Schlüsse zu ziehen, als es Millionen von Computern oder Milliarden menschlicher Gehirne könnten.
So gelangt man nahezu in Echtzeit zu Prognosen, die alle Statistiker der Welt in 100 Jahren nicht berechnen könnten!
Das bedeutet auch, dass für den Erfolg eines KI-Projekts bestimmte Kompetenzen erforderlich sind, die sich nicht alle Unternehmen leisten können, die aber für einen Softwarehersteller unverzichtbar sind. Ich denke an Data Scientists, deren Kernkompetenz darin besteht zu wissen, welcher Algorithmus welche Problemstellung lösen kann. Ich denke ebenso an Data Engineers, die eine ebenso entscheidende Rolle spielen: Sie sind es, die Data Science konkret in bestehende Ökosysteme integrieren, um effektive und nahtlose Lösungen bereitzustellen.
  • Erfordert der Einsatz von KI in Nomadia-Software neue Kompetenzen seitens der Nutzer?
Die Integration von KI erweitert die Möglichkeiten unserer Software, ohne jedoch besondere Kenntnisse seitens der Endnutzer vorauszusetzen. Die automatische Korrektur von Einsatzberichten durch generative KI, die Vorhersage von Einsatzdauern oder die Empfehlung geeigneter Maßnahmen in einem bestimmten Geschäftskontext – all das soll den Nutzern helfen und ihnen Zeit einsparen.
Dasselbe gilt intern, etwa bei dem KI-gestützten Suchwerkzeug, das wir für unsere Support-Teams entwickelt haben. Wo früher mehrere Minuten nötig waren, um die richtige Information zu finden, durchsucht dieses System in Sekundenbruchteilen das gesamte über Jahrzehnte angesammelte Support-Wissen, zeigt ähnliche Tickets an und priorisiert die jeweils gefundenen Lösungen.
Das ist ein Zeitgewinn, der sich für die Teams in Stunden bemisst – aber auch ein Gewinn an Qualität und Relevanz der Antworten. KI ist dazu da, Einfachheit, Geschwindigkeit und Effizienz zu bringen, nicht um die Dinge komplizierter zu machen! Das ist zumindest der Geist, in dem wir arbeiten.
  • KI fasziniert, löst aber auch Bedenken und Ängste aus. Inwieweit sind diese berechtigt?
Angesichts ihrer Fähigkeit, Milliarden von Informationen effizient zu verarbeiten, können diese Bedenken durchaus berechtigt sein. Ein Beispiel: die Überwachung öffentlicher Räume durch Videosysteme. Von dieser algorithmischen Videoüberwachung „zum Wohle aller“ bis hin zu einer allgemeinen gesellschaftlichen Kontrolle, die individuelle Freiheiten gefährdet, ist es leider nur ein kleiner Schritt.
Ein weiteres wesentliches Risiko betrifft die Verlässlichkeit von Informationen. In sozialen Netzwerken kursieren bereits zahlreiche Bilder und Videos, die von generativen KI-Systemen erstellt wurden. Ob Texte oder Bilder – wie wird man künftig eine echte Information von einer zu Manipulations- oder kriminellen Zwecken durch KI erstellten unterscheiden können? Darauf gibt es derzeit keine Antwort.
Äußerste Wachsamkeit ist daher geboten, ebenso wie ein Verhalten, das Risiken konsequent minimiert. Zum Beispiel: Fügen Sie keine persönlichen Daten in Ihre Konversationen mit generativen KI-Modellen ein – und wenn Sie solche öffentlich zugänglichen Tools im Unternehmenskontext nutzen, achten Sie darauf, keine strategischen Informationen oder DSGVO-relevante Daten preiszugeben.
  • Welche Vorkehrungen trifft Nomadia, um die volle Kontrolle über seine KI-Tools zu behalten?
Das ist ein äußerst wichtiger Punkt. Aus Gründen der Vertraulichkeit und Unabhängigkeit lautet unsere erste Regel: alles, was möglich ist, mit Open Source und intern umzusetzen.
Für das Training unserer KI-Modelle arbeiten wir außerdem ausschließlich mit anonymisierten Datensätzen – das vermeidet Probleme mit der DSGVO-Konformität und trägt den Anliegen unserer sicherheits- und datenschutzbewusstesten Kunden Rechnung.
Schließlich hosten wir nichts, was für den europäischen Markt bestimmt ist, außerhalb der Europäischen Union. Indem wir uns konsequent an diese Grundsätze halten, können wir unseren Kunden verlässliche Garantien bieten und ihnen weiterhin Lösungen anbieten, die KI überall dort nutzen, wo sie vereinfachen, beschleunigen und optimieren kann, was ihre Mitarbeiter täglich leisten.

Questions fréquentes

FAQ – Die meistgestellten Fragen zur agentischen KI

Comment l'IA agentique est-elle intégrée dans Nomadia Field Service ?

Dans Nomadia Field Service, l’IA agentique est intégrée nativement au moteur d’optimisation. Elle évalue en temps réel la géolocalisation, les compétences des techniciens, la disponibilité des pièces détachées, les SLA et la rentabilité pour planifier et replanifier automatiquement les interventions — sans intervention manuelle des planificateurs.

Fortes de l’expertise d’un éditeur-intégrateur et d’un cabinet de conseil, les équipes Nomadia vous fournissent un accompagnement sur-mesure, du data conseil au déploiement de terminaux mobiles. Enfin, notre support technique est à votre écoute 24h/24, 7j/7.

Quelles tâches les agents IA peuvent-ils automatiser ?

Jusqu’à 80 % des tâches de planification peuvent être confiées aux agents IA : suivi des imprévus, révision de la charge, arbitrage entre objectifs contradictoires, ajustements de dernière minute, replanification automatique après un aléa, priorisation des interventions, communication client proactive, synchronisation avec l’ERP ou le CRM, et automatisation des comptes rendus terrain.

En quoi les agents IA diffèrent-ils de l'IA traditionnelle ?

L’IA traditionnelle optimise un calcul ou prédit un résultat sur commande. L’IA agentique, elle, agit en continu et de façon autonome. Elle perçoit les conditions réelles du terrain (trafic, absences, urgences, contraintes contractuelles), prend des décisions enchaînées et adapte les opérations en temps réel — comme un co-pilote opérationnel toujours disponible, sans surcharge cognitive pour les équipes.

Qu'est-ce que l'IA agentique exactement ?

L’IA agentique désigne des agents autonomes capables de percevoir leur environnement, de raisonner et d’agir sans intervention humaine constante. Contrairement à une IA classique qui répond ponctuellement à une requête, un agent IA orchestre des séquences de tâches complexes en continu : replanification, priorisation des interventions, communication client proactive, synchronisation ERP/CRM… En 2026, elle devient le véritable système nerveux des opérations terrain.

L'IA agentique va-t-elle remplacer mes équipes terrain ?

Non. L’IA agentique redistribue les rôles : elle absorbe les tâches répétitives et la gestion de l’urgence permanente, pour que vos équipes se recentrent sur la relation client, la qualité de service et les décisions à forte valeur. Les managers gagnent en vision stratégique, les techniciens et livreurs en autonomie. L’humain garde le contrôle sur la stratégie et les situations atypiques.

Comment Nomadia intègre-t-elle l'IA agentique dans ses solutions ?

L’IA agentique est intégrée nativement dans les solutions Nomadia (Field Service, Delivery, Sales), sans rupture d’usage. Elle couvre plusieurs dimensions technologiques : optimisation et recherche opérationnelle, intelligence prédictive, IA générative, computer vision et reconnaissance vocale. Conçue à partir des réalités terrain des techniciens, livreurs et planificateurs, l’IA agit comme un compagnon opérationnel discret, orienté vers la fluidité des parcours et la réduction des tâches répétitives.

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