Cyber-Resilienz: Sich schützen reicht nicht mehr aus

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Lucie Monnot

Responsable Content Marketing

Die Kehrseite der digitalen Transformation ist eine wachsende Abhängigkeit von Informationssystemen, ohne die kein Unternehmen mehr funktionieren kann. Angesichts der Zunahme von Bedrohungen und Risiken, denen Systeme und Daten ausgesetzt sind, wird Cyber-Resilienz zur vorrangigen Priorität für jedes Unternehmen, das seine Integrität, Handlungsfähigkeit und seinen Ruf schützen will.
Resilienz bezeichnet die Fähigkeit einer Organisation, einen Vorfall oder widrige Bedingungen zu überstehen und dabei die Auswirkungen auf ihre kritischen Aktivitäten und Prozesse zu minimieren. Da Unternehmen in allen Sektoren ihre digitale Transformation vorantreiben, müssen sie nicht nur für die Sicherheit ihrer IT- und digitalen Assets sorgen, sondern auch für ihre Fähigkeit, im Falle eines Vorfalls, Schadensereignisses oder Cyberangriffs rasch wieder handlungsfähig zu sein. Genau das ist – als Ergänzung zu einer unverzichtbaren Cybersicherheitspolitik – Gegenstand einer Cyber-Resilienz-Strategie.

Inhaltsverzeichnis

Cyber résillience se protéger ne suffit plus

Wichtiger denn je: sich schützen

Die Vielfalt der Systeme, die breite Nutzung von Cloud-Diensten und SaaS-Anwendungen, die Datenzirkulation und ihre Verarbeitung durch zahllose interne und externe Unternehmensprozesse machen die Arbeit von CIOs und CISOs (Chief Information Security Officers) zunehmend anspruchsvoller. Ihre Aufgabe besteht nicht mehr darin, einen klar abgegrenzten Perimeter und einige auf internen Servern gespeicherte Datenbanken zu sichern, sondern dafür zu sorgen, dass die Cyber- und Informationsassets des Unternehmens – Daten, Systeme, Netzwerke und zugehörige Prozesse – angemessen gegen Risiken geschützt sind, die zu identifizieren ihre vorrangige Verantwortung ist.

Wenn es um Cybersicherheit geht, denkt man zunächst an Cyberangriffe – insbesondere an Ransomware-Angriffe, deren Zahl in den letzten Jahren explodiert ist und die absolut alle Organisationstypen treffen: Unternehmen, Behörden, Kommunen, Universitäten, Krankenhäuser … Ob politisch oder rein finanziell motiviert – Cyberkriminelle wissen, dass keine Organisation ohne Zugang zu ihren Daten funktionieren kann. Da 7 % der Opfer* das geforderte Lösegeld zahlen, um den Datenzugang wiederherzustellen, eine Datenweitergabe zu verhindern und den Betrieb wieder aufnehmen zu können, sind Angreifer umso mehr verleitet, ihre Forderungen zu steigern – und verfügen dabei über immer professionellere Strukturen und erhebliche technische Mittel.
 
Cyber-Risiken beschränken sich selbstverständlich nicht auf diese Erpressungsformen. Auch wenn darüber weniger gesprochen wird, sind Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS), Phishing-Aktionen und andere Angriffe ebenfalls sehr häufig und folgenschwer. Hinzu kommen unvorhersehbare Risiken, die Dienstleister betreffen, von denen viele Unternehmen für ihren Online-Betrieb abhängig sind. Man erinnere sich beispielsweise an den Brand, der im März 2021 das Straßburger Rechenzentrum des Hosting-Anbieters OVH zerstörte, oder an den Serviceausfall des Fastly-CDN im Juni 2021, der weltweit Tausende von Websites und Web-Services zum Erliegen brachte – mit allen damit verbundenen Verlusten für die betroffenen Unternehmen und Organisationen. Wie viele von ihnen hatten ein solches Szenario in Betracht gezogen? Wie viele verfügten über einen Notfallplan, um diese Situation zu bewältigen?

Risiken identifizieren – und vor allem quantifizieren

Angesichts der globalen und systemischen Natur von Cyber-Risiken sowie ihrer Unvorhersehbarkeit kommt kein Unternehmen um eine solide Sicherheitsstrategie herum, die auf einer detaillierten Risikoanalyse der täglich genutzten Systeme, Anwendungen und Daten beruht.
Hier lohnt es sich, auf den Begriff des Risikos selbst zurückzukehren. Indem Risiko als die wahrscheinliche Häufigkeit und wahrscheinliche Größe eines künftigen Verlusts für die Organisation definiert wird, ermöglichen quantitative Ansätze aus dem Versicherungsbereich, die Schutzmaßnahmen auf die Cyber- und Informationsassets zu konzentrieren, die für den Betrieb des Unternehmens unverzichtbar sind. Diese kritischen Assets sind nicht immer diejenigen, die man vermutet! So wird jedes Unternehmen daran denken, seine Finanz- und Kundendaten sowie seine Anwendungen zu schützen. Wenn Sie jedoch ein Logistikunternehmen sind, ist die wahrscheinlich kritischste Ressource aus operativer Sicht der Server, der die Versandetiketten generiert. Fällt dieser aus – infolge eines Angriffs, einer Überschwemmung der Geschäftsräume oder schlicht eines Hardwaredefekts – kommt Ihr Betrieb schlicht zum Erliegen. Wissen Sie, wie lange Ihr Unternehmen das aushält, ohne sich in Gefahr zu bringen? Wissen Sie, welchen konkreten Verlust in Euro Sie riskieren, wenn dieses Risiko eintritt? Alle CISOs wissen es: Die Übersetzung in potenzielle direkte und indirekte finanzielle Verluste wird für eine Unternehmensführung die erforderlichen Cybersicherheitsinvestitionen zum Schutz dieses spezifischen Assets in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen (Anti-Ransomware-Lösung, verschärfte Zugriffsregeln, Software- und Hardware-Redundanz, spezifische Versicherung usw.).
Tête digitale représentant l’intelligence artificielle avec connexions réseau et icônes de sécurité

Auf Cybersicherheits-Grundlagen achten

Noch wenig verbreitet, ermöglichen quantitative Ansätze zur Cyber-Risikoanalyse die Priorisierung von IT-Sicherheitsinvestitionen. Sie bewahren Unternehmen außerdem davor, sich gegen Bedrohungen zu wappnen, die zwar zeitgemäß erscheinen, in der Praxis aber kaum relevant sind – entweder weil sie keinem für das Unternehmen kritischen Asset entsprechen, oder weil grundlegende IT-Sicherheitsregeln intern noch nicht umgesetzt werden.

Alle Studien bestätigen: Nutzer sind das schwächste Glied in IT-Sicherheitssystemen. Bevor ein defensives Arsenal aufgebaut oder eine kostspielige Cyber-Risikoversicherung abgeschlossen wird, ist es entscheidend, sicherzustellen, dass die Mitarbeiter des Unternehmens die bewährten Verfahren kennen und die Grundregeln einhalten – in Bezug auf Passwortsicherheit, den Umgang mit verdächtigen E-Mail-Anhängen, das Teilen von Daten sowie die Nutzung von Online-Diensten ohne ausreichende Sicherheitsgarantien.
 
Da Daten das Herzstück jeder Organisation sind, müssen sie zudem einer rigorosen Backup-Strategie unterliegen, die sämtliche Anwendungen (einschließlich Business-Software) und Server abdeckt – und dabei auch Arbeitsplatzrechner nicht vergisst, auf denen häufig betrieblich wichtige Informationen und Daten gespeichert sind.

Von der Cybersicherheit zur Cyber-Resilienz

Während Cybersicherheit darauf abzielt, Risiken zu identifizieren, zu verhindern und zu minimieren, misst sich die tatsächliche Cyber-Resilienz eines Unternehmens im Nachhinein an seiner Fähigkeit, im kürzestmöglichen Zeitraum wieder hochzufahren – oder besser noch: weiter zu operieren, wenn ein Risiko eingetreten ist. Diese Fähigkeit lässt sich nicht improvisieren! Sie muss aufgebaut und gepflegt werden und setzt die Einführung eines Disaster Recovery Plans (DRP) für alle Geschäftsbereiche voraus, der auf zwei grundlegenden Konzepten beruht
 
 

Questions fréquentes

FAQ – Les questions les plus posées sur la Cyber résilience

Comment intégrer la cyber-résilience dans une stratégie de mobilité terrain ?

La cyber-résilience d’une organisation terrain commence par le choix d’un éditeur dont l’architecture est conçue pour résister et se relever. Avec Nomadia, vous bénéficiez d’une plateforme SaaS souveraine, certifiée et résiliente, d’applications mobiles capables de fonctionner hors ligne, d’une gestion des accès granulaire et d’un support expert disponible en permanence — pour que vos équipes terrain ne soient jamais l’angle mort de votre stratégie de cybersécurité.

Comment Nomadia gère-t-elle les accès aux données sensibles des équipes terrain ?

Les solutions Nomadia appliquent une gestion des droits d’accès granulaire : chaque utilisateur n’accède qu’aux données strictement nécessaires à sa mission. Les connexions sont sécurisées, les sessions tracées et les accès aux back-offices protégés par des mécanismes d’authentification forte. En cas de perte ou de vol d’un terminal mobile, des procédures de révocation à distance sont disponibles pour protéger les données sensibles.

Où sont hébergées les données des solutions Nomadia ?

Les données sont hébergées exclusivement en Europe, dans des centres de données situés à Dublin et Amsterdam, opérés dans le cadre d’un cloud hybride souverain. Cette architecture garantit la résidence des données sur le sol européen, la conformité aux réglementations en vigueur (RGPD, Data Act) et une résilience renforcée grâce à la redondance géographique des infrastructures.

Pourquoi se protéger ne suffit-il plus face aux cybermenaces ?

Les cyberattaques ne cherchent plus seulement à pénétrer vos systèmes — elles cherchent à paralyser vos opérations, exfiltrer vos données et bloquer votre activité. Aujourd’hui, aucune organisation ne peut garantir l’imperméabilité totale de son système d’information. La cyber-résilience va plus loin que la protection : elle consiste à anticiper les incidents, maintenir la continuité des opérations pendant une attaque et reprendre l’activité le plus rapidement possible, même en conditions dégradées.

Qu'est-ce que la cyber-résilience concrètement ?

La cyber-résilience est la capacité d’une organisation à absorber un incident de cybersécurité (ransomware, intrusion, fuite de données) sans interrompre durablement ses opérations critiques. Elle repose sur trois piliers : résistance (limiter la surface d’attaque), résilience (maintenir les services essentiels pendant l’incident) et reprise (restaurer rapidement l’environnement nominal). Pour les équipes terrain, cela signifie que techniciens, livreurs et commerciaux continuent à opérer même en cas d’incident informatique.

Comment Nomadia protège-t-elle les données de ses clients ?

Les solutions Nomadia reposent sur une architecture cloud hybride souveraine combinant Microsoft Azure et l’hébergeur français Stelogy, avec des données hébergées exclusivement en Europe. La sécurité est intégrée nativement à l’architecture : chiffrement des données, cloisonnement des environnements, sauvegardes quotidiennes et traçabilité complète des accès. Nomadia est certifiée ISO 27001 — le standard international de référence en sécurité des systèmes d’information.

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