Die Bestandsverwaltung – eine Aufgabe mit vielfältigen Herausforderungen

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Lucie Monnot

Content Marketing Manager

Unternehmen, die Bestände an Rohstoffen oder Fertigprodukten unterhalten, sind verpflichtet, mindestens einmal jährlich eine Inventur durchzuführen. Doch über diese gesetzliche Pflicht hinaus stellt die tägliche Verwaltung dieser Vermögenswerte eine bedeutende und vielschichtige Herausforderung dar. Spezialisierte digitale Tools unterstützen bei der Überwachung und dem Ausgleich der Bestände.

Inhaltsverzeichnis

La gestion de stocks, une activité aux enjeux multiples

Die Anforderungen einer rigorosen und kontinuierlichen Bestandsverwaltung

Jedes Unternehmen muss seine Wareneingänge und -ausgänge in Echtzeit verfolgen. Zunächst ist gemäß Artikel L. 123-12 des Handelsgesetzbuches eine jährliche Bestandsaufnahme der aktiven und passiven Elemente des Unternehmensvermögens vorgeschrieben.
 
Ein weiterer wesentlicher Aspekt: Die Waren müssen in ausreichenden Mengen verfügbar sein, um die Nachfrage bedienen zu können. Die Herausforderung besteht darin, Bestellungen zu antizipieren, um alle Kunden schnellstmöglich und am gewünschten Ort zu beliefern. Das Unternehmen muss daher in der Lage sein, den Bedarf für einen bestimmten Zeitraum vorauszuplanen und die Nachbestellungen entsprechend zu organisieren.
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Ist ein Fehlbestand kommerziell schädlich, so ist ein Überschuss finanziell ebenso nachteilig.
 
Das Unternehmen muss seine Produktionsinvestitionen durch den Absatz rentabilisieren.
 
Artikel, die im Regal verbleiben, oder ungenutzte Rohstoffe bedeuten gebundenes Kapital – ganz zu schweigen vom Risiko der Wertminderung.
Im Fall verderblicher Produkte, die nicht vor ihrem Ablaufdatum abgesetzt werden, gelten diese als verloren – ebenso wie die dafür aufgewendeten Ausgaben.
 
Den Gleichgewichtspunkt zu finden ist daher unerlässlich, um Einkaufs- und Lagerkosten zu senken – um nur die lagerbezogenen Kosten (Miete, Personalaufwand) zu nennen. Eine effiziente Bestandsverwaltung ermöglicht Kosteneinsparungen und verhindert Liquiditätsengpässe. Darüber hinaus wirkt sie sich auf die Buchhaltung aus: Je höher der Bestandswert, desto stärker sinkt die Liquidität – und desto höher ist der Betriebsmittelbedarf.

Die Schlüsselrolle einer Bestandsverwaltungslösung

Sobald die zu verwaltenden Artikel zahlreich sind, ist eine Tabellenkalkulation aus mehreren Gründen nicht mehr geeignet:
  • das Risiko von Eingabefehlern steigt;
  • die Echtzeit-Nachverfolgung von Warenbewegungen wird komplex;
  • die Analysemöglichkeiten für fundierte Entscheidungen sind eingeschränkt.
Eine Bestandsverwaltungssoftware bietet Lösungen für diese verschiedenen Problemstellungen, indem sie die Anforderungen und Rahmenbedingungen des Unternehmens berücksichtigt – insbesondere die von der Organisation gewählte Methode zur Flusssteuerung. Hierfür gibt es mehrere Ansätze:
  • Das Kalenderverfahren, bei dem zu einem festgelegten Datum eine unveränderliche Menge an Waren nachbestellt wird.
  • Die Technik des Bestellpunktverfahrens: Die Nachbestellung erfolgt zu einem variablen Datum, abhängig davon, wann ein bestimmtes Mindestbestandsniveau erreicht wird.
  • Die periodische Wiederbefüllung: Ein Schwellenwert wird auf Basis des geschätzten Verkaufsvolumens festgelegt; die Nachbestellung erfolgt zu einem fixen Datum, um dieses Niveau wieder zu erreichen.
  • Die auftragsbezogene Nachbestellung: Die eingegangenen Aufträge bestimmen Datum und benötigte Menge der Nachbestellung.
  • Die bedarfsgesteuerte Nachbestellung: Dank einer optimierten Verfolgung von Bestandsbewegungen bietet sie Flexibilität und Kosteneinsparungen – ist jedoch die anspruchsvollste Methode im Bestandsmanagement.
Der Funktionsumfang einer CRM-Lösung mit integriertem Logistik-Modul ist umfangreich:
  • Konfiguration des kritischen Schwellenwerts für jede Artikelreferenz und automatische Auslösung der Nachbestellung beim Erreichen dieser Alarmstufe, um Fehlbestände oder Überbestände zu vermeiden;
  • automatisierte Verwaltung von Etiketten und Barcodes mittels eines mit der Software verknüpften Scanners, um die Dateneingabe bei Warenein- und -ausgang zu beschleunigen und gleichzeitig Fehler zu minimieren;
  • optimale Bestandsorganisation an mehreren Standorten.
Ein gutes Tool muss selbstverständlich flexibel und skalierbar sein und vor allem kompatibel mit den bereits im IT-System des Unternehmens vorhandenen Programmen.

Häufig gestellte Fragen

FAQ: Alles, was Sie über die Optimierung Ihres Außendienstes wissen müssen

Wie lange dauert es, bis sich die Investition auszahlt?

In der Regel zwischen 3 und 6 Monaten, je nach Reifegrad der Organisation und dem Grad der Umsetzung, wobei zunächst schnelle Kosteneinsparungen erzielt werden, gefolgt von einem allmählichen Umsatzwachstum.

Mit welchen Instrumenten lässt sich ein Vertriebsteam optimieren?

Ein CRM, eine Routenoptimierungssoftware und Tools für das Vertriebsmanagement.

Wie können wir die Leistung der Vertriebsmitarbeiter verbessern?

Mit klaren (SMART-)Zielen, Coaching und Tools, die die Zeit ohne Verkaufsaktivitäten reduzieren.

Warum sollte man seinen Kundenstamm segmentieren?

Um Ihre Vertriebsabdeckung zu verbessern und Ihre Effizienz zu steigern

Welche KPIs sollten Vorrang haben?

Konversionsrate, Anzahl der Besuche, Kosten pro Besuch und Umsatz pro Vertriebsmitarbeiter.

Verbessert die Optimierung die Einhaltung der Vorschriften?

Ja, insbesondere dank Rückverfolgbarkeit und optimierter Planung, die in bestimmten regulierten Branchen unverzichtbar sind.

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