CRM-Tools im Außendienst: Bestandsaufnahme
- 02/07/2026
- 11:32
Lesezeit : 2 min
Content Marketing Manager
Inhaltsverzeichnis
1. GL sind durch eine Vielzahl von Tools und Datenquellen überwältigt

2. Zu viel Zeit für Tools und Datenanalyse – zu wenig Zeit für das Kerngeschäft
- Office-Arbeit / Administration: Ein GL verbringt im Durchschnitt 2 Stunden pro Tag mit Aufgaben wie Besuchsvorbereitung, E-Mail-Lektüre oder Kommunikation zwischen Außendienst und Hauptsitz, Analyse der vom Management bereitgestellten Informationen (Ziele/Boni/Scoring/Data Sharing…)
- Kommunikation: Ein GL widmet täglich 30 Minuten bis 1 Stunde der Kommunikation über Telefon, SMS und WhatsApp, um Merchandising-/Promotionsmaßnahmen zu koordinieren, sich mit seinem Regionalteam/RVL auszutauschen oder mit Kundenkontakten zu sprechen.
- Besuch, Feldausführung: Die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt 1 Stunde 40 Minuten einschließlich Fahrtzeit (ca. 30–35 Minuten Fahrt pro Besuch). Eine vollständige Regalaufnahme im Verbrauchermarkt kann 1 Stunde dauern. Ein persönliches Gespräch mit einem Kundenkontakt (Abteilungsleiter, Filialleiter…) kann 20 bis 40 Minuten dauern.
3. Eingeführte CRM-Systeme sind nicht immer auf die Bedürfnisse des LEH-Außendienstes zugeschnitten
- 70 % der befragten Außendienstmitarbeiter greifen auf Umgehungslösungen zurück, um Lücken oder fehlende Informationen in ihrem CRM zu überbrücken – beispielsweise: kein natives BI-Modul, schwieriger Zugriff auf Kundenverlauf und KPIs/Reporting, kein integriertes Verkaufsbuch-Modul.
- 90 % wünschen sich eine All-in-One-CRM-Plattform, um nicht zwischen mehreren Tools und Drittinformationsquellen jonglieren zu müssen (Besuche, Ressourcenmanagement, Promotion, Sortiment, Verkaufsbuch, Reporting/Statistiken, Dokumente, Videokonferenz…).
- 85 % lehnen das eingeführte CRM-System klar ab, wenn es nicht auf die LEH-Aktivitäten ausgerichtet ist und seine Nutzung komplex ist.
- Verstreuung oder Fragmentierung der richtigen Informationen, die dem Gebietsleiter helfen sollen, mit seinem Kunden Promotionen und den Grundbestand auszuhandeln (zum Beispiel das Zeigen eines Fotos einer realisierten Promotionsmaßnahme, um den Verkauf abzuschließen).
- Zeitverlust bei der Besuchsplanung und -vorbereitung aufgrund der Vervielfachung der Informationsquellen, da das CRM-Tool Informationen und Prozesse nicht zentralisiert.
- Zu viel Zeit für die Analyse der vom Hauptsitz gesendeten Informationen, um die Lücken eines horizontalen CRM zu überbrücken (Geschäftsprozesse sind nicht integrierbar, KPIs sind nicht relevant, fehlende geschäftliche Warnmeldungen/Benachrichtigungen…).
Häufig gestellte Fragen
FAQ: Alles, was Sie über die Optimierung Ihres Außendienstes wissen müssen
Wie lange dauert es, bis sich die Investition auszahlt?
In der Regel zwischen 3 und 6 Monaten, je nach Reifegrad der Organisation und dem Grad der Umsetzung, wobei zunächst schnelle Kosteneinsparungen erzielt werden, gefolgt von einem allmählichen Umsatzwachstum.
Mit welchen Instrumenten lässt sich ein Vertriebsteam optimieren?
Ein CRM, eine Routenoptimierungssoftware und Tools für das Vertriebsmanagement.
Wie können wir die Leistung der Vertriebsmitarbeiter verbessern?
Mit klaren (SMART-)Zielen, Coaching und Tools, die die Zeit ohne Verkaufsaktivitäten reduzieren.
Warum sollte man seinen Kundenstamm segmentieren?
Um Ihre Vertriebsabdeckung zu verbessern und Ihre Effizienz zu steigern
Welche KPIs sollten Vorrang haben?
Konversionsrate, Anzahl der Besuche, Kosten pro Besuch und Umsatz pro Vertriebsmitarbeiter.
Verbessert die Optimierung die Einhaltung der Vorschriften?
Ja, insbesondere dank Rückverfolgbarkeit und optimierter Planung, die in bestimmten regulierten Branchen unverzichtbar sind.


