Digitale Logistik als Wettbewerbshebel

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Lucie Monnot

Content Marketing Manager

Die Explosion des E-Commerce macht Transport und Logistik zu zentralen Wettbewerbshebeln. Zwischen Schnelligkeit, Rückverfolgbarkeit, Kosten und ökologischem Fußabdruck sind die Herausforderungen vielfältig. Um den wachsenden Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden, setzen Unternehmen auf Technologie.

Inhaltsverzeichnis

Last mile logistics performance and sustainability Nomadia

Herausforderungen durch den Branchenwandel und die Anforderungen der Kunden

Das Bestellvolumen steigt kontinuierlich – ebenso die Anforderungen an Transparenz und Sichtbarkeit auf jeder Stufe sowie die Erwartungen an schnelle, teils Express-Lieferungen. Das Angebot mehrerer Lieferoptionen für Käufer (Abholung im Geschäft, Abholpunkt oder Hauszustellung) kommt als weitere Komplexität hinzu. Die letzte Meile treibt dabei die Kosten in die Höhe – insbesondere im städtischen Umfeld, wo Fahrverbeschränkungen die Situation verschärfen.

Bei sensiblen Waren (Medikamente, Gefahrstoffe, Lebensmittel …) kommen zu einer spezifischen Handhabung administrative Pflichten hinzu, die Logistiker und Transportunternehmen strikt einhalten müssen.

Retouren, aus denen manche Händler ein echtes Verkaufsargument gemacht haben, stellen eine neue Herausforderung dar – für die Umleitung von Artikeln und die Bestandsverwaltung. Mit klassischer Organisation sind Lagerteams schnell überfordert, und Mehrkosten belasten die Margen.
 
Schließlich ist die Umweltfrage essenziell: Der Sektor verursacht 35 % der Treibhausgasemissionen in Frankreich. Ein nachhaltiger Ansatz ist für seine Akteure unumgänglich:
  • Recycelbare Verpackungen,
  • Rationalisierung der Lieferungen, um die Fahrzeugzahl auf den Straßen und Leerfahrten zu begrenzen.

Digitalisierung und Robotik als Antworten auf neue logistische Herausforderungen

Um ihre Logistik-Performance zu steigern, investieren Unternehmen massiv in digitale Lösungen und Robotik.

Digitalisierung betrifft in erster Linie Informationsflüsse und Kommunikation. Die Globalisierung bedingt zahlreiche Akteure in der Lieferkette – teils in verschiedenen Ländern. Mit einer dedizierten Logistikmanagementsoftware wird der Datenaustausch sofortig, sodass alle Nutzer den Standort eines Pakets jederzeit in Echtzeit verfolgen können.
 
Die wichtigsten Toolkategorien, mit denen sich Logistik- und Transportfachkräfte ausstatten, sind:
  • WMS (Warehouse Management System): Intelligentes Bestandsmanagement, effiziente Auftragskommissionierung;
  • APS (Advanced Planning System) und SCP (Supply Chain Planning): Maschinenbelegung und Personalplanung, Vorausplanung von Nachfrage und Versorgungsengpässen;
  • WCS (Warehouse Control System): Koordination von Hardware-Ressourcen und Personal eines automatisierten Lagers;
  • Supply Chain Event Management: Identifizierung und Behebung von Anomalien für eine kontinuierliche Verbesserung der Lieferkette;
  • TMS (Transport Management System): Fuhrparkmanagement, Tourenorganisation.
Die Auswahl einer Logistiksoftware ist jedoch keine leichte Übung – angesichts der Vielfalt der Lösungen und der Vielzahl von Anbietern. Die Begleitung durch einen Spezialisten ist daher empfehlenswert – bei der Toolauswahl, dem Rollout, der Nutzerschulung sowie regelmäßiger Wartung und Aktualisierung.
Außerdem gewährleistet die Übermittlung von Anweisungen (Verpackung, Hygienenormen, Temperatur …) für sensible Güter deren Sicherheit, ohne die Prozesse zu verlangsamen. Auf administrativer Ebene ist die Zeitersparnis erheblich – durch papierlose Dokumentenverwaltung, die zudem mehrfache Dateneingaben vermeidet, die häufig Fehlerquellen darstellen.

In den Lagern beschleunigt Robotisierung den Auftragsbearbeitungstakt und minimiert Probleme – auch bei einer hohen Anzahl von Artikelreferenzen. Unabhängig von den branchenspezifischen Anforderungen können Kommissionierer deren Vorgaben problemlos einhalten.
 
Im Transportbereich setzen Unternehmen auf Fracht-Pooling, um Kosten- und Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen. Plattformen entstehen, um die Direktvermittlung zwischen Transportunternehmen und Auftraggebern zu erleichtern. Darüber hinaus entwickeln sich Initiativen wie der Einsatz von Elektrofahrzeugen und die Erprobung von Drohnenlieferungen im Zeichen der ökologischen Herausforderungen weiter.
Carbon footprint Transportation Understanding Reducing

Häufig gestellte Fragen

FAQ: Alles, was Sie über die Optimierung Ihres Außendienstes wissen müssen

Wie lange dauert es, bis sich die Investition auszahlt?

In der Regel zwischen 3 und 6 Monaten, je nach Reifegrad der Organisation und dem Grad der Umsetzung, wobei zunächst schnelle Kosteneinsparungen erzielt werden, gefolgt von einem allmählichen Umsatzwachstum.

Mit welchen Instrumenten lässt sich ein Vertriebsteam optimieren?

Ein CRM, eine Routenoptimierungssoftware und Tools für das Vertriebsmanagement.

Wie können wir die Leistung der Vertriebsmitarbeiter verbessern?

Mit klaren (SMART-)Zielen, Coaching und Tools, die die Zeit ohne Verkaufsaktivitäten reduzieren.

Warum sollte man seinen Kundenstamm segmentieren?

Um Ihre Vertriebsabdeckung zu verbessern und Ihre Effizienz zu steigern

Welche KPIs sollten Vorrang haben?

Konversionsrate, Anzahl der Besuche, Kosten pro Besuch und Umsatz pro Vertriebsmitarbeiter.

Verbessert die Optimierung die Einhaltung der Vorschriften?

Ja, insbesondere dank Rückverfolgbarkeit und optimierter Planung, die in bestimmten regulierten Branchen unverzichtbar sind.

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